Geschichte
Achse Unterwasser-Iltios-Chäserrugg
Am 26. Juli 1934 wurde die Drahtseilbahn Unterwasser-Iltios (DUI) nach
nicht einmal einjähriger Bauzeit eröffnet. In der Folge wurden mit
selbst erarbeiteten Mitteln in den sechziger Jahren Erneuerungen und
Verbesserungen vorgenommen. 1975 wurden zwei neue Wagen mit je 100
Personen Kapazitätsvermögen angeschafft.
Das
erste Konzessionsgesuch für eine Luftseilbahn Iltios-Chäserrugg (LIC)
wurde bereits 1961 eingereicht. Aufgrund eines konkurrierenden
Initiativkomitees wurde diesem jedoch erst nach vier Jahren
entsprochen. Diese unerwartete Aufschiebung zog Verteuerungen und
demzufolge Finanzierungsschwierigkeiten mit sich. Am 8. Mai 1971 wurde
die Gesellschaft Luftseilbahn Iltios-Chäserrugg AG (LIC) mit einem
Aktienkapital von 5 Millionen Franken gegründet. Der Bahnbau wurde in
die Wege geleitet und die Eröffnung der Luftseilbahn erfolgte bereits
am 24. Dezember 1972. Es folgten in den 90er-Jahren eine
Kabinenrevision mit Neuanstrich und die Konzessionserneuerung im Jahre
2005.
1981 wurde der Skilift Ruggschöpf-Chäserrugg erbaut.
Wegweisend
begann man 2002 im Iltios mit dem Bau einer Beschneiungsanlage und am
5. Januar 2003 konnte erstmals Schnee produziert werden.
Achse Alt St. Johann-Sellamatt-Ruestel
1946 wurde der Ski- und Sessellift Alt St. Johann-Alp Sellamatt gebaut
und 1976 total saniert. 1960 kam der Skilift Ruestel hinzu, welcher
nach der Fusion der beiden bestehenden Bahnen 1999 der neuen Sesselbahn
Sellamatt-Ruestel weichen musste.
Eine
kurze Betriebszeit von 26 Jahren hatte der Übungslift Dorf in Alt St.
Johann, welcher 1966 erbaut und 1992 nach Ungarn verschenkt wurde.
1975
wurde der Verbindungslift Sellamatt-Zinggen in Betrieb genommen. 2003
durfte der ausgediente Sessellift Alt St. Johann-Sellamatt einer neuen
Kombibahn weichen, welche am 6. Dezember 2003 eröffnet wurde.
Mit einer Beschneiungsanlage vom Ruestel bis ins Tal hinunter konnte 2008 ein weiterer Meilenstein gesetzt werden.
An
der ausserordentlichen Generalversammlung vom 24. Juni 2008 wurde ein
fusionsfreundlicher Verwaltungsrat gewählt und somit der ganze
Fusionsprozess in die Wege geleitet. An der Generalversammlung vom 15.
November 2008 haben die Aktionäre die Fusion der beiden Unternehmungen
beschlossen und mit dem neuen Namen Toggenburg Bergbahnen AG versehen.